WINTERSPORT IN MELLAU

31.1.2017

Ein Highlight im Bregenzerwälder Rennkalender der dreissiger Jahre war das Schirennen für Kombinierer mit dem Hochblanken Abfahrtslauf und dem Kanis Sprunglauf. Vor fast genau 80 Jahren wurde auf der Kanisschanz das erste Mal gesprungen.

Die Sprungschanze in der Parzelle Unterrain in der Wirtrüte wurde von Zimmermeister Hermann Kaufmann aus Reuthe erbaut und 1936 fertig gestellt. Der erste Probespringer war ein Dorner aus der Mellauer Klaus, der sich beim ersten Sprung einige Knochen brach. Somit wurde die offizielle Eröffnung auf das Jahr 1937 verschoben.

Ein Aviso aus dem Gemeindeblatt vom 3.1.1937

Wie man sieht, wurde das Rennen auf den 24.1.1937 verschoben.

 Inserat aus dem Gemeindeblatt vom 24.1.1937

Die Rennläufer vor dem Aufstieg zum Start. Gestartet wurde der Abfahrtslauf laut Toblars Kaschpa auf dem Äckerlekopf, nicht auf dem Hochblanken.

 Ein Abfahrer im Mösle

Ds Ziel befand sich vor Hallarles Lorenzo Hus, heute wäre das im neuen Panto Geschäft am Platz.

Das Aviso im Gemeindeblatt vom 13.2.1938

Aus dem Gemeindeblatt vom 20.2.1938

Die Kanisschanze in Mellau

Das Zuschauergelände

Ein wagemutiger Schispringer mit Höchstnoten

Der Rennbericht und die Ergebnisliste aus dem Vorarlberger Tagblatt vom 23. 2. 1938

 Das Aviso im Gemeindeblatt vom 12.2.1939

 Aus dem Gemeindeblatt vom 19.2.1939

Die Kanisschanze in aller Pracht

Ein Schispringer

Die Mellauer Musikkapelle spielte im Zielgelände

Preisverteilung und gemütliches Beisammensein im Stammlokal des Wintersportvereins Mellau, dem Gasthof zum Bären.

 

In den folgenden Kriegs- und Nachkriegsjahren hatten die Menschen andere Sorgen und die Sprungschanz wurde abgetragen.

 

ALLES BILDER STAMMEN VOM EHEMALIGEN SONNENWIRT, EUGEN BISCHOFBERGER AUS MELLAU

 

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